Entwicklung

Entwicklung der beruflichen Vorsorge

Ansprüche aus der Zeit vor 1972

Bei Beendigung der Arbeitstätigkeit in der Schweiz vor 1972 wurden die Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge in der Regel nach Ende des Arbeitsvertrages mit der letzten Lohnabrechnung vergütet. Für Arbeitsverhältnisse, welche definitiv vor 1972 aufgelöst wurden, sind somit regelmässig keine Guthaben mehr auffindbar.


Ansprüche aus der Zeit nach 1972

Ab 1972 enthielt das schweizerische Arbeitsrecht erste Vorschriften zur beruflichen Vorsorge und insbesondere zu den Pflichten der Vorsorgeeinrichtungen im Austrittsfall. So wurden gewisse Regeln zur Berechnung und zur Verwendung des Guthabens aus beruflicher Vorsoge bei Stellenwechsel aufgestellt. Die Durchführung einer Versicherung war für den Arbeitgeber aber nach wie vor freiwillig.

Einführung des Obligatoriums 1985

Die gesetzliche Versicherungspflicht für die berufliche Vorsorge besteht in der Schweiz seit dem 1. Januar 1985. Verschiedene Arbeitgeber haben für Arbeitnehmer/innen bereits vor 1985 eine Lösung innerhalb der beruflichen Vorsorge errichtet.